Gefunden werden
Eine Website, die niemand findet, ist eine Visitenkarte in der Schublade. Damit sie Anfragen bringt, muss sie dort auftauchen, wo Ihre Kunden suchen — bei Google und inzwischen auch in den Antworten der KI-Systeme.
Fachleute nennen das Suchmaschinenoptimierung. Ihre Kunden sagen: bei Google gefunden werden.
Erst suchen, dann bauen
Die meiste Arbeit passiert, bevor eine Zeile Text geschrieben ist. Zuerst wird nachgesehen, was Menschen in Ihrer Gegend und Ihrer Branche tatsächlich in das Suchfeld tippen — welche Begriffe wie oft vorkommen, welche kaum, und was Ihre Mitbewerber damit machen.
Dabei geht es nicht darum, Ihr Angebot zu ändern. Es geht darum, wie darüber gesprochen wird. Ein Maler nennt seine Leistung Fassadenanstrich — gesucht wird aber nach „Fassade streichen“. Dieselbe Arbeit, ein anderes Wort, und ein Vielfaches an Leuten, die danach suchen.
Zwei Beispiele
Bei Ihrem Betrieb stehen dort andere Wörter und andere Zahlen. Das wird für jedes Gewerk und jede Gegend einzeln ermittelt.
Eine Fassade neu streichen
Beispiel: vier Wörter für dieselbe Arbeit. Suchen im Monat.
Die alte Heizung ersetzen
Beispiel: vier Wörter für dieselbe Arbeit. Suchen im Monat.
Zwei Gewerke, dasselbe Bild: Zwischen dem meistgesuchten und dem seltensten Wort liegt das Drei- bis Siebenfache. Welche Wörter das bei Ihnen sind, sieht man der Sache nicht an — das wird für jeden Betrieb einzeln nachgeschlagen.
Das Zweite ist die Gewichtung. Oft steckt eine gefragte Leistung als Nebensatz auf einer Sammelseite, während etwas, wonach kaum jemand sucht, ganz oben steht. Dann bekommt die gefragte Leistung ihre eigene Seite — angeboten hat der Betrieb sie ohnehin schon.
Ohne diesen Schritt optimiert man auf gut Glück. Man kann eine Seite technisch sauber bauen und trotzdem auf ein Wort ausrichten, das niemand eintippt.
Wird die Seite ohnehin neu gebaut, gehört die Grundlage davon schon dazu — nachzulesen unter Website erstellen lassen.
Was dann passiert
Jede Seite bekommt eine Aufgabe
Eine Seite, ein Thema. Wer eine bestimmte Leistung sucht, landet direkt darauf und nicht auf einer Sammelseite, auf der alles ein bisschen vorkommt. Google sortiert nach Eindeutigkeit — und Ihre Besucher auch.
Überschriften und Seitentitel
Der blaue Text im Suchergebnis entscheidet, ob jemand klickt. Er muss zum Inhalt passen, in der Sprache Ihrer Kunden geschrieben sein und in die verfügbare Breite passen.
Texte, die eine Frage beantworten
Nicht mit Suchbegriffen vollgestopft. Wer wissen will, was eine Leistung kostet und wie lange sie dauert, soll genau das lesen — dann bleibt er auf der Seite, und das zählt für Google mehr als jedes Schlagwort.
Verlinkung im Haus
Die Seiten verweisen sinnvoll aufeinander. Das führt Besucher weiter und zeigt Suchmaschinen, welche Themen zusammengehören und welche Seite die wichtigste ist.
Google-Unternehmensprofil
Für örtliche Betriebe oft wichtiger als die Website selbst. Kategorie, Leistungen, Öffnungszeiten, echte Fotos, Verknüpfung mit der Seite. Das Profil läuft auf Ihren Namen. Die Einrichtung geht über eine Freigabe als Mitarbeiter — Ihre Zugangsdaten werden dafür nicht gebraucht.
Technische Grundlagen
Ladezeit, saubere Adressen, Anmeldung bei Google, hinterlegte Unternehmensdaten im Quelltext. Unsichtbar, aber ohne das bleibt die beste Seite hinten.
Wenn die KI antwortet
Google beantwortet immer mehr Fragen direkt, mit einem selbst geschriebenen Text ganz oben. Wer eine Frage stellt, bekommt eine Antwort — und nicht mehr zwangsläufig zehn Links. Dazu kommen ChatGPT und ähnliche Systeme, die Menschen inzwischen so benutzen wie früher eine Suchmaschine.
Für Betriebe heißt das: Es reicht nicht mehr, auf Platz drei zu stehen. Man muss in der Antwort vorkommen.
Was dabei hilft, ist unspektakulär: klare Fragen mit klaren Antworten auf der Seite, eindeutige Angaben statt Werbesprache, saubere Unternehmensdaten. Diese Systeme übernehmen Passagen, die eine Frage sauber beantworten. Wer nur „Qualität aus Meisterhand“ schreibt, wird nicht zitiert.
Niemand kann Ihnen garantieren, in KI-Antworten aufzutauchen — wer das verspricht, verkauft Ihnen etwas. Man kann aber dafür sorgen, dass Ihre Seite überhaupt in Frage kommt.
Wird oft gefragt
Wie lange dauert es, bis ich weiter oben stehe?
Bei örtlichen Suchbegriffen sieht man oft nach vier bis acht Wochen etwas. Bei umkämpften Begriffen dauert es länger. Wer Ihnen drei Wochen verspricht, hat es nicht geprüft.
Reicht nicht ein Plugin?
Ein Plugin zeigt an, ob ein Feld ausgefüllt ist. Es weiß nicht, wonach in Ihrer Gegend gesucht wird, und es entscheidet nicht, welche Seiten Ihre Website braucht. Das Werkzeug ersetzt die Arbeit nicht.
Können Sie Platz 1 garantieren?
Nein, und niemand sonst kann das. Die Reihenfolge bestimmt Google. Beeinflussbar ist, ob Ihre Seite die beste Antwort auf die Frage gibt — mehr ehrliche Zusage gibt es nicht.
Ich habe schon eine Seite. Geht das auch ohne Neubau?
Ja. Für bestehende Seiten gibt es die Optimierung ab 1.200 €. Ob sich das lohnt oder ob ein Neuaufbau sinnvoller ist, klärt ein Blick auf die Seite — siehe auch Website-Relaunch.
Was kostet das?
Zusammen mit einer neuen Website 2.500 €, für eine bestehende Seite ab 1.200 €. Ein Check ohne Umsetzung kostet 399 € und wird bei einer Beauftragung angerechnet. Alle Preise stehen in der Preisliste.
Erzählen Sie von Ihrem Betrieb
Ein Blick darauf, wonach in Ihrer Branche und Ihrer Gegend gesucht wird, zeigt, ob sich der Aufwand für Sie lohnt. Wenn nicht, hören Sie das genauso deutlich.
Telefon: 01590 4798121
E-Mail: info@zeitwind-digital.de
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