Leistung

Barrierefreie Website

Eine Website ist barrierefrei, wenn sie auch dann benutzbar bleibt, wenn jemand schlecht sieht, keine Maus bedienen kann oder auf Vorlesesoftware angewiesen ist.

Das klingt nach einer Randgruppe. Ist es nicht: Es betrifft jeden Älteren mit nachlassenden Augen, jeden mit Rot-Grün-Schwäche und jeden, der bei Sonne aufs Display schaut.

Worum es geht

Was das im Alltag heißt

Lesbare Farben

Hellgrauer Text auf weißem Grund sieht ruhig aus und ist für viele kaum lesbar. Der Unterschied zwischen Schrift und Hintergrund lässt sich messen — und einstellen, ohne dass die Seite billiger aussieht.

Bedienbar ohne Maus

Manche steuern eine Seite nur mit der Tastatur. Dann muss man sehen, wo man gerade ist, und jedes Menü, jedes Formular muss erreichbar sein.

Bilder mit Beschreibung

Vorlesesoftware kann ein Foto nicht deuten. Sie liest den hinterlegten Text. Fehlt der, ist die Stelle für den Besucher schlicht leer — und Google nutzt denselben Text.

Verständliche Formulare

Jedes Feld braucht eine Beschriftung, die stehen bleibt. Fehlermeldungen müssen sagen, was zu tun ist — nicht nur rot leuchten.

Klare Gliederung

Überschriften in der richtigen Reihenfolge, ein sinnvoller Aufbau. Wer sich eine Seite vorlesen lässt, springt von Überschrift zu Überschrift wie andere beim Überfliegen.

Text statt Text im Bild

Wichtige Angaben gehören nicht in eine Grafik. Man kann sie nicht vergrößern, nicht vorlesen, nicht durchsuchen.

Rechtlicher Hintergrund

Wen es betrifft

Seit Juni 2025 gelten in Deutschland neue Anforderungen an digitale Angebote für Verbraucher. Betroffen sind vor allem Unternehmen, die online etwas verkaufen oder buchbar machen — Shops, Terminbuchungen, Bestellstrecken.

Für Kleinstunternehmen gibt es Ausnahmen, und eine reine Firmenwebsite ohne Verkauf fällt in vielen Fällen nicht darunter. Wo genau die Grenze verläuft, ist eine Rechtsfrage — dafür ist ein Anwalt zuständig, nicht eine Agentur.

Sicher ist: Wenn Sie ohnehin neu bauen, ist es kaum Mehraufwand, es gleich richtig zu machen. Nachträglich wird es teuer — siehe Website erstellen lassen.

Nebeneffekt

Es hilft auch bei Google

Vieles davon deckt sich mit dem, was Suchmaschinen ohnehin sehen wollen: beschriftete Bilder, saubere Überschriftenstruktur, echter Text statt Grafik, klare Verlinkung. Barrierefreiheit und Auffindbarkeit gehen denselben Weg — mehr dazu unter Gefunden werden.

Und der einfachste Vorteil: Ältere Kunden bleiben auf Ihrer Seite, statt nach zehn Sekunden aufzugeben. In vielen Branchen ist das genau die Gruppe mit Geld und Bedarf.

Häufige Fragen

Wird oft gefragt

Muss meine Seite jetzt barrierefrei sein?

Das hängt davon ab, was Sie online anbieten und wie groß Ihr Betrieb ist. Reine Informationsseiten kleiner Betriebe sind meist nicht betroffen, Verkaufs- und Buchungsangebote schon. Im Zweifel fragen Sie einen Anwalt — hier wird gebaut, nicht rechtlich beraten.

Sieht so eine Seite langweilig aus?

Nein. Es geht um Kontraste, Struktur und Bedienbarkeit, nicht um Verzicht auf Gestaltung. Man merkt einer gut gemachten barrierefreien Seite nichts an.

Reicht so ein Barriere-Knopf, den man einbauen kann?

Diese Werkzeuge legen sich über die Seite und versprechen, sie automatisch zu reparieren. Sie beheben die Ursachen nicht, und in mehreren Ländern gab es dazu bereits Klagen. Besser, die Seite ist von vornherein richtig gebaut.

Was kostet das?

Bei einer neuen Website ist es enthalten. Für eine bestehende Seite hängt es davon ab, was zu ändern ist — nach einem Blick auf die Seite steht eine feste Zahl. Alle Preise stehen in der Preisliste.

Nächster Schritt

Wo steht Ihre Seite?

Ein Blick auf Ihre Seite zeigt, wie sie in den genannten Punkten dasteht — und was davon Aufwand ist und was in einer Stunde erledigt wäre.

Telefon: 01590 4798121
E-Mail: info@zeitwind-digital.de

Lieber schriftlich? In zwei Minuten durch die Anfrage klicken.